Offshore

Riffgat


80 Kilometer lange und 113 Megawatt starke Drehstromverbindung


Kabellänge

50 km Seekabel und 
 30 km Landkabel

Netzverknüpfungspunkt

Umspannwerk Borssum (220 kV)

Projektstatus

In Betrieb 
seit Februar 2014

Daten und Fakten

Übertragungstechnologie: Drehstrom

Wassertiefe vor Ort: Bis zu 19 Meter; Seekabel bis zu 4 Meter tief im Meeresboden vergraben

Über das Projekt

Nach alpha ventus ist Riffgat die zweite Offshore-Netzanbindung, die TenneT in Drehstromtechnik an das deutsche Übertragungsnetz angebunden hat. Der gleichnamige Windpark liegt innerhalb der Zwölf-Seemeilen-Zone Niedersachsens, etwa 15 Kilometer nordwestlich der ostfriesischen Insel Borkum und damit rund 50 Kilometer von der Küste entfernt. 

Aufgrund der Nähe zum Festland sowie der installierten Gesamtleistung von 113 Megawatt war es technisch und wirtschaftlich am effizientesten, Riffgat als Drehstrom-Einzelanschluss zu realisieren. Die 80 Kilometer lange 155-Kilovolt-Verbindung (kV) wird über das Umspannwerk Emden/Borssum in das 380-kV-Netz eingebunden. 

Die Verlegung des Seekabels vor der Küste Borkums war dabei technisch äußerst anspruchsvoll, da die Trasse entlang eines Verklappungsgebiets von Munition aus dem Zweiten Weltkrieg führte. Mehr als 18 Monate lang mussten 30 Tonnen Munition aufwendig und mit allergrößter Sorgfalt geborgen und entsorgt werden, bevor die Netzanbindung in Betrieb gehen konnte.



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